AG-ATHE

AgnostikerInnen und AtheistInnen für ein säkulares Österreich

Vermeintliche und tatsächliche Diskriminierungen

Das glauben die USA von Europa:
Weil sie ihre Kinder aus religiösen Gründen nicht in eine Schule schicken will, hat eine Familie aus Deutschland in den USA politisches Asyl erhalten. Der strenggläubigen Familie müsse Schutz gewährt werden, so die Entscheidung eines Richters im Staat Tennessee. Artikel von ORF online

Das geschieht tatsächlich in Europa:
Weil ein Richter aus säkularen Gründen nicht in einem Saal arbeiten wollte, in dem ein Kruzifix hängt, wurde er von der Disziplinarkommission des Obersten Rats für Gerichtswesen seines Amtes enthoben. Tosti will beim Höchstgericht und nötigenfalls beim EMGR berufen. 2005 war er zu 7 Monaten Haft verurteilt worden, das Urteil war vor einem Jahr in letzter Instanz aufgehoben worden. Tosti: “Die Präsenz des Kruzifix ist schlicht unvereinbar mit dem erhabenen Grundsatz der Laizität des Staates und den Prinzipien der Gleichheit und Religionsfreiheit”. Dem ist nichts hinzuzufügen. Website von Luigi Tosti

29. Januar 2010 » Erich Eder » Diskriminierung, Rechtliches, Staat und Kirche

2 Responses

  1. ikonograf Februar 4 2010 @ 10:11

    es sollte schule machen, dass die religiös verblödeten das land verlassen.
    ich weine ihnen keine träne nach…

  2. Mathias Februar 10 2010 @ 11:06

    Auch ersteres geschah tatsächlich in Europa. Und in einem säkularen Staat muss es auch möglich sein, seine Kinder – ob eigenhändig oder nicht, ist das eine andere Frage – nach religiösen Maßstäben zu erziehen.

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